Architektur

thumb Tre niveauer med blåt lys

Ideen zum Gebäude
Das Naturama wurde nach dem Prinzip ”von innen und auβen” gebaut, d. h. das Gebäude wird im Inneren von einem zentralen, mit „Zapfenschuppen“ umgebenem Zylinder und auβen von scharfkantigen Linien bestimmt. Der Zylinder beinhaltet im Prinzip einen einzigen groβen Raum mit der Hauptausstellung „Wasser, Land und Luft“. In der Ausstellung wird mit drei horizontalen Ebenen operiert, die entlang einer senkrechten Achse disponiert sind. Das Untergeschoss ist dem Thema „Wasser“ gewidmet. Auf Straβenniveau befindet sich der Komplex „Land“ und die 1. Etage gehört der „Luft“. Auf jeder der drei Ebenen gibt es einen zentralen Erlebnisbereich, während die Peripherie Möglichkeiten zum individuellen Vertiefen bietet. 

Transformationszone Ausstellung und umgebenden Räumlichkeiten (z. B. Foyer) sind durch eine Reihe versetzter Zapfenschuppen optisch voneinander getrennt. Die Besucher erkunden über Rampen, Laufbrücken und balkonähnliche Plattformen das Museum, wobei diese der Ausstellung abwechselnd zu - bzw. abgewandt sind. Der Übergang ist eine Transformationszone, welche von innen nach auβen, vom Hellen ins Dunkle und von oben nach unten verläuft.  

Natur versus Stadtleben Im Gegensatz zu dem organisch geformten Ausstellungsraum steht das scharfkantige äuβere Erscheinungsbild. In den Räumen auβerhalb der Hauptausstellung offenbart sich dem Publikum der Kontrast zwischen der eingekapselten Ausstellung, welche die Welt der Natur zeigt, und der riesigen Glasfassade, die die Grenze zum pulsierenden Stadtleben bildet. Unmittelbar am Haupteingang befinden sich Foyer, Ticket-Verkauf und Boutique. Von hier gelangt man sowohl zur Haupt- als auch zur Sonderausstellung „Fliegen können“, ebenso wie zum Café, zu den Garderoben und Toiletten sowie dem groβen Auditorium. Der Verwaltungsbereich ist im 1. Stock untergebracht.   

Voller Überraschungen Ein Rundgang durch das Naturama hält eine breite Palette an Erlebnissen bereit. Ganz bewusst wurde daran gearbeitet, ein Haus voller Überraschungen zu schaffen, damit sich dem Besucher stets neue Eindrücke bieten und er Lust verspürt, erneut hierher zu kommen. 

Eine Fassade, die Neugier weckt Die Fassade zur Dronningemaen wurde ganz bewusst mit Kupfer verkleidet. Einerseits macht sie neugierig, gewährt andrerseits aber keinen Einblick in das Innere des Naturama. Passanten können zwar durch die groβen Fensterpartien den Zylinder im Zentrum des Gebäudes erahnen, was sich dahinter jedoch verbirgt, bekommen sie nicht zu Gesicht. Dazu müssen sie das Naturama besuchen.

  Naturama Svendborg